Märchen Photoshooting: Tales of Eden

Märchen Photoshooting: Tales of Eden

Märchen Photoshooting: Tales of Eden

Also grosser Märchen Liebhaber der gerne mal in seine ganz eigene Märchenwelt abtaucht, habe ich mich nun gewagt mein ganz eigenes Märchen in Form von Bildern darzustellen. Oder zumindest auf eine gewisse Art und Weise. Mein Märchen Photoshooting.

Die Idee kam mir ziemlich sicher im Wald auf. Schliesslich deutet vieles von diesen Bilder darauf hin. Erinnern kann ich mich noch gut als ich die Idee hatte, einen überdimensionalen Fliegenpilz zu basteln. Ursprünglich sollte der ganz schlicht und simpel mitten im Wald stehen mit einem Mädchen und einem Pilzkorb. Erst dann hat sich das so richtig weiterentwickelt. Dazu kamen die Zwergen und die vermutlich „böse“ Prinzessin die den Wald an sich reissen möchte. Zumindest stelle ich mir das so irgendwie vor.

Ich will grösser

Dann kam das grosse Update. Was wenn ich drei Kulissenwände mit Moos zukleben würde um quasi einen indoor Wald zu basteln? Ja, was wenn? Dann hab ich es halt gemacht. Mit der lieben Michèle und dem flotten Salve ging ich in den Wald. Zu dritt auf der Suche nach Moosteppichen. Diese fanden wir dann auch ziemlich einwandfrei und ohne die Motivation zu verlieren. Im Gegenteil! Ich konnte mir zuvor nie vorstellen durch das Sammeln von Moos in einen solch meditativen Zustand zu fallen. Entspannung pur!

Knappe 20 Kisten gefüllt mit Moos und einer kleinen Zwischenverpflegung später verschwanden wir schlagartig aus dem Wald mit unserem Diebesgut. Wenige Tage später haben Michèle und meine Wenigkeit begonnen das Moos an den Kulissenwänden zu befestigen. Mit einer guten Leimpistole und ein bisschen Übung funktionierte das ganz gut. Mal ganz abgesehen von meinen unzähligen Verbrennungen auf meiner Handfläche.

Währenddessen fertigte mir die Nadelkünstlerin und  Nähmaschinenakrobatin Kim, die ganzen Outfits an. So, dass die ganze Zwergenmannschaft und die Prinzessin in die Kulisse passen würden. Und die haben gepasst! Besser als ich es je hätte erträumen können. Ausserdem konnte ich fast Zeitgleich den Bau vom grossen Fliegenpilz abhaken und mich voll und ganz der Aufbauskizze widmen. Der Fliegenpilz bestand aus einem einfachen Holzlatten-Gerüst, einer Schicht Maschendraht um die Form beizubehalten, einer gekleisterten Schicht, etwas Watte um dem Pilz eine geschmeidige Ebene zu verleihen und rotem Tuch darüber. Der Stil war so ähnlich aufgebaut.

Ein bisschen Verzögert hat sich das Projekt dann dank dem Coronavirus. Sobald sich dieser aber wieder zurückzog gaben wir Gas. So klebten wir das restliche Moos auf die grüne Tapete, die als Unterlage auf der Kulissenwand diente, und platzierten jegliche Pflanzen und Blumen welche Michèle wenige Tage zuvor gesammelt und eingekauft hat.

Beim Dekorationsverleih mieteten wir zwei duzend Birkenstämme um der Ansammlung von Grünzeugs etwas Waldfeeling zu verleihen.

Grundsätzlich wärs das. Wäre da nicht noch das sehr wohl erwähnenswerte Styling von den legendären Stylisten Jessi Krenn und Linda Gabler die, ohne zu übertreiben, ein absolutes Kunstwerk erschaffen haben. Danke für das!

Ebenfalls ein Dankeschön an alle Helfer und unser badass Model Nadine.

So mein „schleim“ geplaudere geht nun dem Ende zu. Einmal mehr war es faszinierend und schön zugleich, mit sehen zu dürfen wie viele Puzzleteile dem fertigen Bild etwas beitragen.

Hier gehts zu der ganzen Serie.

DIESER BEITRAG WURDE NICHT AUF SCHREIBFEHLER ÜBERPRÜFT

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